Eine Woche mit dem BMW i3

1 MONAT MIT DEM BMW i3 – MARKUS VIL ÜBER SEINE ERFAHRUNGEN

„Bitte hört auf zu reden, ohne eigene Erfahrungen mit dem Elektroauto zu machen! Eine Probefahrt mit einem Elektroauto bringt einen unglaublichen Mehrwert und zeigt, ob es für einen selbst passt.“ Markus Vil der Gewinner unseres Facebook-Gewinnspiels hat unseren BMW i3 einen Monat lang getestet. Wir haben ihn nach seinen Erfahrungen gefragt und waren selbst überrascht, wie weit und wie günstig man mit dem i3 (Anm. d. Red.: noch mit dem alten 90Ah-Akku) kommen kann!

Du bist innerhalb eines Monats fast 7.000 Kilometer mit dem Elektroauto gefahren und hast in dem gesamten Zeitraum nur 20 Euro an Tankkosten bezahlt. Wie war das möglich?

Ich bin mit dem BMW i3 von Innsbruck aus täglich 60 Kilometer zur Arbeit nach Schwaz gefahren. Andere Ziele waren das Stubaital, Seefeld in Tirol, Wörgl, Brixental, Kitzbühel oder Osttirol. Auch in Wien und Deutschland (Rosenheim) war ich. Meinen Urlaub habe ich in Italien (Lignano und Venedig) verbracht. All diese Strecken waren überraschend einfach mit dem Elektroauto zu bewältigen.

Wo hast du das E-Auto aufgeladen?

Ich konnte den BMW täglich während meiner Mittagspause in der Tiefgarage anstecken. Auch auf dem Heimweg hatte ich die Möglichkeit, bei Lidl kostenlos zu tanken und die Ladezeit mit einem Einkauf fürs Abendessen zu verknüpfen. So hat mich das Aufladen meistens weder Zeit noch Geld gekostet. Das Abendessen koche ich sowieso jeden Tag am liebsten frisch. Und auf längeren Strecken legt man eben eine Kaffeepause ein, während das E-Auto lädt. Zweimal ist es passiert, dass gerade keine Gratis-Lademöglichkeit zur Verfügung stand. Dann habe ich eben je 10 Euro bezahlt. Auch für weitere Strecken hat sich die Planung nicht deutlich von der mit einem Verbrenner unterschieden, weil auf meinen Routen immer gute Lademöglichkeiten gelegen sind. Die Infrastruktur wird ja derzeit laufend ausgebaut, mittlerweile ist das wirklich kein Problem mehr.

Hast du das E-Auto auch zu Hause geladen?

Das war gar nicht notwendig weil ich jeden Tag mit vollem Tank von der Arbeit heimgekommen bin.

Wie war das Fahren mit dem BMW i3 für dich?

Das war toll! Besonders begeistert hat mich die Rekuperationsmöglichkeit – das One Pedal Driving. Man fährt automatisch vorausschauender, weil man ja Energie dazugewinnen kann. Außerdem habe ich den Spaß daran entdeckt, weniger auf der Autobahn und mehr auf Bundesstraßen unterwegs zu sein. Dazu braucht man natürlich Zeit. Aber auch auf der Autobahn waren 95 km/h eine gute Geschwindigkeit, weil auf  meinen Strecken ohnehin immer viele LKWs unterwegs sind, die nur 70 km/h fahren.

Wie siehst du die Zukunft der Elektromobilität?

Ich bin ein absoluter Fan von E-Mobilität. Ich sehe sie als einzig vertretbare Zukunftslösung. Viele glauben, dass sich die Brennstoffzelle durchsetzen wird. Diese Diskussionen bin ich schon leid. Das wäre ja auch ein Auto mit Elektromotor – aber durch die extremem Energieverlust mit einem sehr niedrigen Wirkungsgrad. Und mit den Reichweiten der Elektroautos, die jetzt auf dem Markt sind, ist auch die Reichweiteangst schon lange Geschichte.

Was würdest du Menschen raten, die die Anschaffung eines E-Autos überlegen?

Hört auf zu überlegen und zu reden! – Probiert es selbst aus! Das bringt einen enormen Erfahrungswert und zeigt, ob Elektromobilität für euch passt.

 

 

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