BMW i3 – TESTBERICHT VON PAUL BELCL

 

Die vergangenen 3 Tage durfte ich den neuen BMW i3 von INSTADRIVE testen. Der kleine elektrische BMW zeugt von mutigem Design. Das liegt sicher auch daran, dass es sich bei dem Fahrzeug nicht um einen umgebauten Verbrenner handelt, sondern um eine Neuentwicklung basierend auf Elektroantrieb. Das aktuelle Modell hat einen 33-kWh-Akku und eine NEFZ Reichweite von 290 km. Bei meiner Testfahrt zeigte der voll geladene Wagen allerdings eine Reichweite von 186 km an. Das liegt daran, dass BMW für die Berechnung der Reichweite nicht nur die Energie im Akku verwendet, sondern auch andere Einflüsse wie Temperatur, den bisherigen Verbrauch sowie die Fahrweise heranzieht. Das sorgt für eine möglichst realistische Anzeige der Reichweite. Speziell wenn es kalt ist, sind die NEFZ Angaben relativ oft ein Stück von der Realität entfernt. Deshalb gibt BMW auf der Webseite auch einen Wert von 200 km Praxisreichweite an. Diese kann man mit dem i3 auch durchaus erreichen!

 

Technik-Blogger Paul Belcl testet den BMW i3
Der BMW i3 von INSTADRIVE steht am Standort in der Gänsbachergasse 1 in Simmering zur Probefahrt bereit.

 

Der BMW i3 von außen

Der BMW i3 ist mit seinen knappen 4 Metern Länge perfekt für die Stadt geeignet. Er hat 4 Sitzplätze. Durch den Heckantrieb ist der Wendekreis mit unter 10 Metern sehr klein. Die speziellen Reifen mit einer Größe von 155/70 sind relativ schmal, das sieht man allerdings erst, wenn man die Lenkung einschlägt, denn im Gesamtbild wurde das berücksichtigt. Deshalb mach der kleine BMW auch einen souveränen Gesamteindruck. Die Beleuchtung ist zum Teil bereits in LED-Ausführung und funktioniert hervorragend.

 

Innenraum

Der Innenraum des BMW i3, macht einen verspielten ersten Eindruck. Der Wählhebel für die Fahrprogramme und die darauf angebrachte Start/Stop-Taste ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil beide hinter dem Lenkrad untergebracht sind. Der zentrale Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes wird mit einem Drehrad bedient, das sich in der Mittelkonsole befindet. Falls die rechte Hand während der Fahrt nicht am Lenkrad gebraucht wird, kommt sie genau dort zum Liegen und kann dann perfekt für die Bedienung verwendet werden. Man gleitet damit durch die gut strukturierten Menüs und findet sich schnell zurecht. Im Auto gibt es zwar genug Ablagen, allerdings erscheint der vordere Bereich der Mittelkonsole etwas ungenutzt. Da wäre noch mehr Ablage möglich gewesen. Man sitzt im BMW i3 sowohl vorne als auch hinten sehr bequem und fühlt sich sofort wohl.

Innenraum des BMW i3 von INSTADRIVE
Das ist der BMW i3 von INSTADRIVE von innen.

 

Fahrleistungen

Der kleine i3 hat Heckantrieb und bringt die elektrischen 170 PS mit 250 Nm auf die Straße. Das Elektroauto beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 100. Damit gibt es an der Ampel im Normalfall kaum Gegner, DAS macht extrem viel Spaß!
Der BMW i3 wird serienmäßig nur mit 155/70-er Reifen ausgeliefert. Damit fährt er sich zwar sehr sicher, aber im Grenzbereich merkt man schon, dass die Auflagefläche der Reifen für diese Leistungsklasse etwas klein ist. In solchen Fahrsituationen greift allerdings das ESP sehr gut ein und sorgt für sichere Fahrt, ohne als Spaßbremse zu wirken. Der Slogan ‚Aus Freude am Fahren’ hat hier seine Bestätigung gefunden. Wer noch sportlicher unterwegs sein möchte, sollte sich den 184 PS starken i3s überlegen. Diesen gibt es auch mit breiteren Reifen, allerdings nur für den Sommer. Der BMW i3s hat aber, bedingt durch den stärkeren Motor, etwas weniger Reichweite.

 

Laden

Aufgeladen kann der BMW i3 entweder über Typ2 mit Wechselstrom angeblich mit bis zu 11 kW, oder mit CSS (bis zu 50 kW). Am Schnellader mit 50 kW bringt man das Fahrzeug in etwa 40 Minuten von 0% auf 80% Ladung, das ist absolut in Ordnung. Schließt man den BMW i3 an eine Ladestation an, dann zeigt das Fahrzeug die verbleibende Akku-Ladezeit an.

Anzeige des BMW i3 während des Ladevorganges
So sieht die Anzeige des BMW i3 aus, wenn er geladen wird.

Die derzeit geladene Leistung wird dagegen leider nicht direkt angezeigt, sie lässt sich aber durchaus ungefähr abschätzen. Mir wurde eine Anzeige der derzeit geladenen Leistung (Strom und Spannung) gefallen, wie es beispielsweise beim Tesla funktioniert. Ist offensichtlich in der oberen Mittelklasse nicht machbar.

 

Besonderheiten

Die hinteren Türen des BMW i3 lassen sich nur öffnen, wenn auch die vordere Türe geöffnet ist. Das ist zwar etwas ungewohnt, sorgt aber für einen sehr bequemen Einstieg für die hinteren Passagiere. Man muss nur etwas aufpassen, dass man sich nicht den Kopf an der oberen Verriegelung anstößt. Vorne, wo sich normalerweise der Motorraum befindet, gibt es beim BMW i3 einen zweiten kleinen Kofferraum. Hier lassen sich perfekt alle nötigen Ladekabel verstauen, damit im hinteren Teil nicht unnötig Platz verschwendet wird. Die Türen fallen alle satt ins Schloss, was auf eine gute Verarbeitung schließen lässt.

 

Fazit

Der kleine i3 hat bei mir einen ähnlich starken Kaufimpuls ausgelöst, wie der Tesla Model S!
Er geht mit seinen 170 PS nicht nur ab wie eine Rakete, sondern ist auch sehr intuitiv zu bedienen. Übertreibt man es mit den schmalen Reifen, dann hilft das ESP mit, ohne den Fahrspaß zu verderben.
Alles funktioniert gut und durchdacht, so wie man es von einem BMW gewohnt ist, das hat natürlich auch seinen Preis.

Von der Größe her ist er ideal für die Stadt. Auf der Langstrecke wird man mit dem BMW i3 nur glücklich, wenn man alle 200 km eine Pause von etwa 40 Minuten an einer CCS Schnellladestation einkalkuliert.
Freude am Fahren macht er jedenfalls sehr, also unbedingt mal bei INSTADRIVE probefahren!
Aber Vorsicht, der kleine i3 ist extrem ansteckend! ?

 

Den BMW i3 gibt es bei INSTADRIVE ab 229 Euro monatlich. Dabei ist der Preis abhängig von der Höhe der Anzahlung, der gewünschten Vertragsdauer und der jährlichen Kilometerzahl. In unserem Konfigurator können Sie Ihr persönliches Sorglos-Paket erstellen. In dem monatlichen Fixpreis sind alle Kosten für Service, Wartung, Versicherung, Förderungsabwicklung, Beratung und Installation der Wallbox uvm. nach Wunsch bereits inkludiert. Somit können Sie unbeschwert und ohne Restwertrisiko Ihr eigenes INSTADRIVE-Elektroauto fahren und brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.

Sie interessieren sich mehr für den BMW i3s? Hier geht es zum Testbericht!

Auf seinem Blog belcl.at teilt der Technik-Experte Paul Belcl aus Wien u.a. seine Erfahrungen mit Elektroautos mit seinen Lesern. Weitere Testberichte über E-Autos und noch viel mehr finden Sie hier!