Elektroauto-Neuheiten – Maserati, SsangYong, Polestar und Co.

Alle aktuellen Infos zum elektrischen Maserati Gran Turismo, SsangYong, News zum Polestar 3 und mehr!

Laufend gibt es News zu den aktuellen und neuen Elektroautos, welche INSTADRIVE euch regelmäßig aufbereitet. In diesem Artikel schauen wir uns neben dem Audi Q8 e-tron auch den Maserati Gran Turismo, außerdem mit dabei sind Skoda mit einem Kompakt-Crossover, SsangYong, Tesla mit Neuigkeiten zum Supercharger-Netzwerk und der elektrische SUV Polestar 3.

Audi

Ab 2026 soll nun auch der größte aller Audis reinelektrisch zu haben sein. Der Q8 e-tron soll dann in 5 Jahren den auslaufenden e-tron quattro, das erste Elektromodell von Audi, ersetzen. Davor soll der e-tron quattro 2023 ein Facelift erhalten. Der Nachfolger Q8 e-tron wird wohl deutlich größer sein als das bisherige E-SUV-Flaggschiff – der e-tron quattro ist größenmäßig zwischen dem Q5 und dem Q7 angesiedelt, während der Q8 e-tron mindestens die Platzverhältnisse des Q7 bieten soll. Der e-tron quattro ist grundsätzlich kein schlechtes Elektroauto, warum plant man also bereits jetzt, das Modell ab 2026 zu ersetzen? 

Das hat damit zu tun, dass der aktuelle e-tron quattro noch auf einer etwas abgewandelten Verbrennerplattform basiert. Audi hat hier erkannt, dass für ein richtiges Elektroauto auch die Plattform darauf explizit ausgerichtet sein muss. Audi greift daher bei seinen kleineren Elektromodellen wie beispielsweise dem Q4 e-tron auf die MEB-Plattform des VW-Konzerns zurück. Bei größeren Modellen wird die PPE-Plattform (Premium Platform Electric) verwendet, so auch bei zukünftigen Q8 e-tron, aber auch bei weiteren E-Modellen von Audi wie dem Q6 e-tron oder dem A6 e-tron. Das allererste Modell auf der PPE-Plattform wird jedoch kein Audi sein, sondern der schon für nächstes Jahr angekündigte Porsche Macan in einer Elektrovariante. 

Maserati

Wo sind die Fans des bekannten Sportwagenherstellers Maserati? Auch hier wird die Zukunft elektrisch – der Gran Turismo ist eigentlich bereits 2019 eingestellt worden und erfährt nun, 2 Jahre später, eine Neuauflage als Elektroauto. Aktuell werden noch verschiedenste Tests mit dem Prototypen durchgeführt, doch wenn alles nach den Plänen von Maserati geht soll der Gran Turismo noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die offizielle Vorstellung dürfte demnach schon sehr zeitnah erfolgen. Gerüchten nach zu urteilen ist auch schon die Elektrifizierung weiterer Modelle von Maserati geplant. 

Skoda

Skoda hat mit dem Citigo iV und dem Enyaq iV bereits 2 gute Elektroautos im Produktportfolio. Sicher bekannt ist, dass es vom Enyaq bald auch eine Coupé-Version geben wird, ähnlich wie VW es mit dem ID.4 und ID.5 handhabt. Das Enyaq Coupé wird technisch wohl identisch zum Enyaq SUV sein, die Reichweite dürfte geringfügig höher ausfallen aufgrund der aerodynamischeren Dachlinie.  

Nun kündigt Skoda aber auch an, einen kleineren Crossover auf den Markt bringen zu wollen. Das erscheint auch logisch, schließlich hat der tschechische Hersteller derzeit noch keine ID.3-Alternative im Produktportfolio. Es dürfte also auch einen ID.3 made by Skoda schon bald am Markt geben. Da von einem Crossover gesprochen wird, könnte die Skoda-Variante etwas höher gebaut sein als der Golf-Nachfolger. Technisch ist ähnliches wie beim ID.3 zu erwarten, also 3 verschiedene Akkugrößen, um die 550km Reichweite nach WLTP sowie Heckantrieb bei allen Versionen. 

SsangYong

Der aus Südkorea stammende Automobilproduzent SsangYong startet nun auch in der Elektromobilität voll durch und bringt sein erstes reinelektrisches Modell auf den Markt. Der Korando e-Motion ist ein SUV und soll als Zeichen der Umstrukturierung des Herstellers stehen. SsangYong möchte nun seinen vollen Fokus auf die Elektromobilität legen und kündigt auch schon das nächste Modell an, welches den Projektnamen J100 trägt. Genaue technische Daten sind noch nicht verfügbar, ein Marktstart wird jedoch bereits genannt. So soll zunächst der Fokus auf den Export gelegt werden, die ersten Fahrzeuge des Korando e-Motion bereits im Oktober in Europa ausgeliefert werden. Der Heimatmarkt soll erst später bedient werden, was jedoch wie derzeit auch bei vielen anderen Herstellern mit dem massiven Halbleitermangel zu tun hat. Wir sind gespannt und freuen uns natürlich immer, wenn ein weiterer Hersteller in die Elektromobilität einsteigt. 

Tesla

Schon immer wieder wird darüber diskutiert, ob Tesla seine Supercharger nicht für alle Elektroautos freigeben soll. Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer regt diese Diskussion nun erneut öffentlich an – so will er Tesla dazu bewegen, dass auch Fahrzeuge von Hyundai, VW und Co. Superchargen können. Scheuer möchte damit die Zugänglichkeit zur deutschen Ladeinfrastruktur vereinfachen und so barrierefrei wie möglich gestalten. Bei der Nutzung der Supercharger mit anderen Fahrzeugen wären noch ein paar technische Fragen zu klären, grundsätzlich dürfte es aber zu keinen Problemen kommen. Eine Öffnung der Tesla Supercharger würde für die Fahrer anderer Modelle einen großen Mehrwert bieten, schließlich hat Tesla gerade erst den 1.000 Supercharger-Ladepunkt in Deutschland eröffnet. Diese 1.000 Ladepunkte sind auf 90 Standorte verteilt und bieten bis zu 250kW Ladeleistung. Was für diejenigen, die kein Elektroauto von Tesla fahren ein enormer Mehrwert ist dürfte den einen oder anderen Tesla-Fahrer jedoch etwas verärgern. Vor allem Fahrer der Modelle S und X mit lifetime free supercharging werden sich dadurch wohl benachteiligt fühlen. Hier wird die Nutzung der Supercharger quasi durch den Kaufpreis des Fahrzeuges abgedeckt.  

Polestar

Schon mal was vom Polestar 3 geholt? Der nordeuropäische Hersteller hat den Polestar 2 erfolgreich auf den Markt gebracht, es handelt sich dabei um eine etwas höher gelegte Limousine, die in direkter Konkurrenz zu Teslas Model 3 steht. Doch Polestar legt schon nach und möchte sein nächstes Modell, den Polestar 3, auf den Markt bringen. Es wird sich dabei um ein elektrisches SUV handeln, welches zunächst in Amerika produziert werden soll. Damit möchte sich der Hersteller zusehens globaler etablieren. Schon ab 2022 soll der Polestar 3 dann weltweit produziert und global angeboten werden.  

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