Elektroauto-Neuheiten – Honda, Nissan, Renault, Rimac und Co.

Alle aktuellen Infos zum Honda Sports EV Concept, dem Tesla Model S Plaid+, News zum Nissan Ariya und mehr!

Laufend gibt es News zu den aktuellen und neuen Elektroautos, welche INSTADRIVE euch regelmäßig aufbereitet. In diesem Artikel schauen wir uns neben dem Honda Sports EV Concept auch das Tesla Model S Plaid+ an und warum es gecancelt wurde, außerdem mit dabei sind Fiat, Nissan mit dem Ariya, die elektrischen Hypercars von Rimac, der elektrische Opel Astra und die Elektrovariante des Renault Megane.

Honda

Honda hat mit dem e bereits ein reinelektrisches Kleinstwagenmodell auf den Markt gebracht, das vor allem im Interieur mit der Cockpitgestaltung als sehr innovativ angesehen werden darf. Nun werden die Gerüchte rund um das nächste Elektromodell von Honda immer stärker, wir haben uns angesehen was bisher bekannt ist: 

Der Honda Sports EV Concept soll 2022 in Serie gehen und auf den Markt kommen. Bisher wird davon ausgegangen, dass der zweisitzige Elektroflitzer auf der Plattform des Honda e basieren wird, jedoch eher sportlicher gezeichnet sein wird. So soll der Sports EV Concept etwas länger und etwas breiter als der e sein, jedoch abgeflachter sein.  

Was den Antrieb anbelangt, so wird derzeit auch zu einer Ähnlichkeit zum Honda e ausgegangen, eventuell könnte der Honda Sports EV Concept auch etwas sportlicher abgestimmt sein. 

Tesla

Tesla überarbeitet zur Zeit seine Oberklassemodelle Model S und Model X. Vom Model S sollte es neben dem Plaid-Modell auch eine Variante mit der Bezeichnung Plaid+ geben. Das Plaid+-Modell sollte eine Reichweite von 840km haben, in weniger als 2,1 Sekunden von 0 auf 100km/h schießen und eine Höchstgeschwindigkeit von beeindruckenden 320km/h aufweisen. Mit diesen Daten wäre der Tesla all seinen Konkurrenten bei Weitem überlegen, doch nun veröffentlichte Tesla-Technoking Elon Musk auf Twitter folgende Nachricht: “Plaid+ ist gestrichen. Kein Bedarf, da Plaid schon so gut ist.” 

Die “normale” Plaid-Version soll laut Musk ebenfalls in nur 2,1 Sekunden von 0 auf 100km/h gelangen und erst bei 320km/h elektronisch eingebremst werden. Einzig die Reichweite ist etwas geringer und soll bei 628km liegen. Mehr Reichweite werde nicht benötigt, da nach 400 Meilen (etwa 644km) sowieso jeder mal eine WC-Pause einlegt, einen Kaffee zu sich nimmt oder sich einfach mal die Beine vertreten möchte. Wer tatsächlich etwas mehr Reichweite haben möchte, der kann auch zur ebenfalls angebotenen Version “Maximale Reichweite” greifen, welche mit 663km immerhin 35km mehr als der Plaid schaffen soll. Auch das Mittelklasse-Fahrzeug Tesla Model 3 LR bietet mit 614km genug Reichweite für den Alltag. 

Das Facelift des Tesla Model S und Model X soll hierzulande ab 2022 an die Kunden ausgeliefert werden. 

Fiat

Fiat möchte reinelektrisch werden. Mit dem Fiat 500e und der Elektroversion des Ducato hat der Hersteller bereits zwei Elektromodelle mit guten technischen Daten im Produktportfolio. Bis 2030 möchte das Unternehmen nun komplett auf den Elektroantrieb umsteigen und auch seine anderen Automodelle elektrifizieren. Die Idee ist, sich die immer weiter sinkenden Batteriekosten zu Nutze zu machen und damit schon sehr bald auch Elektroautos zu denselben Preisen wie die Verbrennermodelle anbieten zu können. So sollen bis 2030 auch die Modelle 500X, 500L, Panda und Tipo nur noch reinelektrisch angeboten werden.  

Mit dem Centoventi hat Fiat bereits eine Studie, welche grundsätzlich dem aktuellen Panda recht ähnlich ist und somit bei einer Markteinführung den mit Verbrennungsmotoren ausgestatteten Panda ersetzen könnte.  

Weitere Infos zur Neuausrichtung von Fiat dürften beim “Stellantis Electrification Day” am 8. Juli 2021 zu erwarten sein. 

Nissan

Der japanische Hersteller hat schon sehr früh mit der Entwicklung eines Elektroautos begonnen. Lange Zeit war der Nissan Leaf auch das dominierende Elektroautomodell auf unseren Straßen. Mittlerweile haben jedoch auch andere Hersteller nachgelegt, weswegen auch Nissan nun sein Know-How in neue und weiterhin konkurrenzfähige Modelle investieren muss. Das Ergebnis trägt den Namen Ariya und ist ein SUV-Coupé in der Größe des ID.4.  

Nissan musste nun jedoch eine Verzögerung des Marktstartes bekannt geben. Während im Heimatland Japan schon Vorbestellungen für das limitierte Startmodell getätigt werden können, welche im Winter ausgeliefert werden sollen, muss der Markt außerhalb Japans noch abwarten. Eigentlich war auch international ein Start für Mitte 2021 geplant. Laut Nissan wird es bei uns nun erst Ende 2021 möglich sein den Ariya zu bestellen, ein Auslieferdatum gibt Nissan noch nicht bekannt.  

Begründet wird diese Verzögerung zum Einen mit der weltweiten Corona-Pandemie und zum Anderen mit dem Mangel an Computerchips, mit dem auch viele andere Automobilhersteller zu kämpfen haben. Laut Nissan stelle gerade letztere Begründung beim Ariya ein großes Problem dar, da das Modell voll mit modernen Technologien und Assistenzsystemen sei, welche permanent durch Computerchips überwacht werden müssten. 

Rimac

Bei Rimac handelt es sich um ein kroatisches Unternehmen, welches sich auf die Herstellung von reinelektrischen Hypercars spezialisiert hat. Gestartet wurde im Jahr 2011 mit dem Umbau eines alten BMW E30, welcher schlussendlich ein mit Elektroantrieb versehenes Geschoss mit einer Sprintzeit von nur 3,3 Sekunden von 0 auf 100km/h wurde. Mate Rimac, der Inhaber des Autoherstellers, führte die Entwicklungsarbeit weiter und so entstand schon bald das Rimac Concept-One. Der Sportwagen hat 1088PS, 1600NM Drehmoment und beschleunigt damit in nur 2,8 Sekunden von 0 auf 100km/h. Im Jahr 2016 wurde die Leistung auf 1224PS angehoben und die Beschleunigungszeit für den Standardsprint auf 2,5 Sekunden weiter gesenkt. Elektronisch eingebremst wird das Concept-One erst bei beeindruckenden 355km/h. 

2018 wurde eine Studie des Nachfolgers gezeigt, welches als Concept-Two bezeichnet wurde. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist bei diesen Leistungsdaten, der muss leider enttäuscht werden – alle Exemplare des auf 150 Stück limitierten Modells sind schon seit 2019 verkauft. Wir wollen euch dennoch die kürzlich gezeigte Serienversion mit dem Namen “Nevera” nicht vorenthalten. 

Der Rimac Nevera wird von einem Elektromotor pro Rad, insgesamt also 4 Motoren, angetrieben, leistet gesamt 1914PS und verfügt über ein Drehmoment von 2300NM. Das Hypercar sprintet in nur 1,85 Sekunden von 0 auf 100km/h und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit erst bei 412km/h. Doch auch sonst glänzt der Nevera mit sehr guten Daten, ein 120kWh Akku sorgt für bis zu 650km Reichweite, welche jedoch noch nach dem alten NEFZ-Zyklus angegeben ist. Natürlich schafft man entsprechende Reichweiten nur bei eher gesitteterer Fahrweise. Wenn der Akku mal nachgeladen werden muss, braucht man nur 30 Minuten warten, bis wieder 80% Ladezustand erreicht sind. Was das automatisierte Fahren angeht soll der Rimac Nevera Level 4 der 5 Stufen schaffen. Dafür verfügt das Fahrzeug über 8 Kameras, einen Lidar-Sensor, sechs Radar-Sensoren und 12 Ultraschallsensoren.  

Interessant wird der Vergleich des Rimac Nevera mit dem nächsten Tesla Roadster werden, welcher ähnliche technische Daten mitbringen soll, allerdings 4 statt 2 Sitze haben wird und auch preislich wohl deutlich unter dem Rimac liegen wird. Wir sind gespannt! 

Opel

Opel startet weiter durch mit der Elektromobilität und möchte als nächstes seinen Kompaktwagen Astra elektrifizieren. Die reinelektrische Version des Astra soll noch in diesem Jahr mit der Produktion beginnen, zur Auswahl stehen ein Fünftürer und eine Kombi-Version namens SportsTourer. Über die genauen technischen Daten kann momentan nur spekuliert werden, fest steht, dass der neue Astra auf der konzerneigenen EMP2-Plattform basieren wird. Durchaus wahrscheinlich ist, dass auf den Antrieb des aktuellen Mokka-e und Corsa-e zurückgegriffen wird. Wir erachten es als wahrscheinlich, dass bei der Wahl der Akkugröße auch der große 75kWh Akku aus dem Vivaro-e im neuen Astra-e angeboten werden könnte, um so noch mehr Reichweite bieten zu können. Designtechnisch soll sich der Astra-e am aktuellen Mokka-e orientieren und so unter Anderem das sehr schmale Lichtband an der Front erhalten. Wir freuen uns darauf und auf weitere spannende Elektromodelle von Opel! 

Renault

Renault möchte nun auch sein nächstes Modell, den Megane, in einer reinen Elektroversion auf den Markt bringen. Der Megane E-Tech Electric soll schon 2022 in Serie gehe. 2020 wurde die Studie Megane eVision der Öffentlichkeit präsentiert, von der auch einige Designelemente übernommen wurden. Das Fahrzeug wird auf der CMF-EV-Plattform basieren. Mit 217PS hat der Motor genug Kraft um auch mal sportlicher unterwegs zu sein und der große 60kWh Akku mit 450km WLTP-Reichweite lässt auch mal weitere Fahrten ohne Reichweitenangst zu. Und selbst wenn ein Ladestopp erforderlich ist braucht man nicht lange warten, bis zu 130kW Ladeleistung sorgen rasch wieder für einen vollen Akku. Man darf gespannt sein, die Bilder der ersten Vorserienfahrzeuge, die jedoch bereits weitgehend der Serienvariante entsprechen sollen, lassen einen schönen Elektro-Megane erahnen. 

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