Das neue Tesla Model S und Model X – INSTADRIVE hat alle Details für euch!

In der Nacht von 27. auf den 28. Jänner stellte Tesla das Refresh Model S und Model X vor!

Bereits seit vielen Wochen wurde spekuliert, dass Tesla ein Refresh seiner bereits etwas in die Jahre gekommenen Modelle S und X präsentieren wird. Nachdem zunächst davon ausgegangen wurde, dass die Vorstellung am Tesla Battery Day erfolgen würde, was dann jedoch nicht geschah, ist zunächst etwas Ruhe bei den Gerüchten eingekehrt.

Ende Jänner 2021 verdichteten sich diese Vermutungen erneut und es kam das Gerücht auf, dass es beim Tesla Q4 2020 Earnings Call am Abend des 27. Jänners soweit sein würde. Dafür sprach auch, dass Tesla Ende 2020 die Produktion der Modelle S und X für 18 Tage komplett einstellte.

Und tatsächlich gab es im Konfigurator von Tesla bereits einige Stunden vor dem Earnings Call die ersten Bilder des Refresh Model S und des Refresh Model X, welche wir euch nicht vorenthalten wollen:

Dass sich das Design am Model 3 bzw. Model Y orientieren würde, das schien vielen bereits klar gewesen zu sein. So erinnert das neue Design der Mittelkonsole sehr stark an jenes aus den beiden Mittelklassemodellen des US-Elektroauto-Herstellers. Das horizontale Display mittig zwischen dem Fahrer und dem Beifahrer vermittelt nun ebenfalls ein moderneres Auftreten und misst in den Oberklassemodellen sogar ganze 17 Zoll in der Diagonale. Im Gegensatz zum Model 3 und Model Y hat der Fahrer jedoch auch hinter dem Lenkrad nach wie vor ein Display mit 12,3 Zoll Diagonale, auf dem fahrrelevante Daten wie die Geschwindigkeit dargestellt werden.

Das Lenkrad schauen wir uns etwas weiter unten noch genauer an. Davor werfen wir noch einen Blick auf die Rückbank des Refresh Model S:

Auch die hinten sitzenden Passagiere bekommen nun ihr eigenes Display, welches mit 8 Zoll Diagonale keinesfalls zu klein ausfällt. Über dieses Display sollen hinten sitzende Passagiere selbst ihre gewünschte Temperatur einstellen können, Medien steuern und sogar Spiele starten können.

Widmen wir uns nochmal dem neuen Lenkrad: Hier fällt zunächst auf, dass es optisch wie ein Lenkrad aus einem Formel 1 Rennwagen aussieht. Die in der Fahrschule erlernte „Viertel vor drei“ Haltung der Hände am Lenkrad ist bei diesem Design wohl nicht möglich, es würde sich eher um eine „Zwanzig vor vier“ Haltung handeln.

Doch nicht nur die Art, wie der Fahrer das Lenkrad festhält wird sich hierbei ändern, auch die Bedienung einiger Funktionen ändert sich grundlegend. Hier stechen zunächst die bereits aus dem Model 3 und Model Y bekannten Scrollräder ins Auge, welche deutlich moderner wirken als die bisherigen Bedienelemente der Modelle S und X. Wahrscheinlich wird über diese Scrollräder ähnlich wie bei den Mittelklassemodellen zum Einen das Multimediasystem bedient, um zum nächsten Lied zu springen oder die Musik lauter oder leiser zu schalten, und zum Anderen die Geschwindigkeit des Abstandstempomaten reguliert.

Wer bereits genauer auf das Lenkrad geschaut hat wird festgestellt haben, dass hinter dem neuen Lenkrad komplett auf Bedienhebel verzichtet wird, welche bisher zum Einstellen der Fahrstufe, dem Bedienen des Blinkers oder des Fernlichtes vorhanden waren. Bei ganz genauer Betrachtung der Nahaufnahme des Lenkrades erkennt man rund um die beiden Scrollräder weitere Bedienelemente. Gut zu erkennen ist hier die Bedienfläche für den linken Blinker links unterhalb des linken Scrollrades. Ob diese Art der Bedienung in der Praxis jedoch gut anwendbar ist wird sich erst zeigen, wenn die ersten Refresh Model S und Model X bei den Kunden sind. Tesla zeigt damit jedenfalls einmal mehr, dass viele Bedienelemente in der Zukunft des automatisierten Fahrens nicht mehr erforderlich sein werden.

Gleichzeitig ist aber nach wie vor nicht sicher, ob diese Lenkrad-Form auch wirklich in den Fahrzeugen für den europäischen Raum zum Einsatz kommt, oder nicht doch wieder auf die traditionellere Form zurückgegriffen wird.

Während innen die größten Neuerungen erfolgten wurden die Modelle S und X auch außen leicht überarbeitet und erhalten neben dem bereits vom Model 3 bekannten Chrome Delete auch jeweils zwei neue Felgendesigns:

Zu den weiteren Highlights des Refresh Tesla Model S und Model X gehören:

-) Premium-Audiosystem mit nicht weniger als 22 Lautsprechern. Die aktive Geräuschunterdrückung wurde speziell auf den ultra-leisen Innenraum eines Tesla abgestimmt.

-) Musik und Medien können via Bluetooth nun über mehrere Geräte abgespielt werden.

-) Das riesige 17 Zoll Display ist neigbar und gewährt dem Fahrer damit immer den optimalen Blickwinkel auf den Bildschirm.

-) Erstmals bei einem Tesla gibt es ein beheizbares Lenkrad sowie neben der Sitzheizung auf allen Sitzen auch eine Sitzklimatisierung auf den vorderen Plätzen.

-) Etwa 840km Reichweite beim neuen Tesla Model S Plaid+

Im anschließenden Q & A hat Elon Musk auch eine Frage zum Thema FSD (Full Self Driving) beantwortet:

Elon Musk hat die Frage beantwortet, ob wir in Zukunft den Autopiloten auf ein anderes oder neues Auto von Tesla transferieren können. Und die Antwort wird vielen nicht gefallen, denn sie lautet leider nein. Dennoch betont Elon Musk, dass Teslas FSD in der Industrie weit unterschätzt wird und Tesla in Zukunft FSD auch als Abo anbieten wird.

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