WANN MACHT EINE E-FLOTTE WIRKLICH SINN?

VOR- UND NACHTEILE EINES ELEKTRISCHEN FUHRPARKS IM UNTERNEHMEN

Zurzeit steigen mehr und mehr Unternehmen in die Elektromobilität ein. Grund dafür ist vor allem steigendes Nachhaltigkeitsbewusstsein und die damit verbundene Motivation, die betriebliche CO2-Bilanz zu verbessern. Ob Elektroautos allerdings für die Nutzung in der Firmenflotte geeignet sind, ist von mehreren Faktoren abhängig, die von Firma zu Firma unterschiedlich sind. Allgemeine Aussagen über die Eignung und Wirtschaftlichkeit von Elektroautos als Firmenfahrzeuge zu treffen, ist daher nicht möglich bzw. nicht sinnvoll. Folgende Punkte sind bei der Überlegung, der Ausstattung der Firmenflotte mit E-Autos zu beachten:

1. REICHWEITE DES ELEKTROAUTOS UND ZURÜCKZULEGENDE STRECKE

Da Elektroautos eine beschränkte Reichweite haben, und regelmäßig wieder aufgeladen werden müssen, ist eine reine E-Flotte für Unternehmen, in denen täglich weite Strecken zurückgelegt werden müssen, wenig vorteilhaft. Trotzdem entfällt im betrieblichen Bereich das sonst so prominente Thema der Reichweite. Denn im Durchschnitt liegen 95% aller täglichen Fahrten bei bei maximal 40 km. Die Reichweite der Elektroautos, die sich zurzeit am Markt befinden, beträgt bis zu 250 km im Winter bzw. bis zu 350 km im Sommer und ist daher in den meisten Fällen durchaus ausreichend.

Folgende Aufstellung bietet einen Vergleich der Reichweiten* der wichtigsten Modelle:

 

              BMW i3                                        300 km
              Hyundai IONIQ                       280 km
              Kia SOUL EV                             250 km
              Nissan Leaf 2018                   380 km
             Nissan e-NV200                      300 km
             Renault Kangoo Z.E.              270 km
             Renault ZOE                              400 km
             Smart fortwo                             160 km
             VW e-Golf                                   300 km
*  Hierbei handelt es sich um die Angaben der Hersteller – diese sind allerdings nur im Sommer in einem ausschließlich urbanen Fahrprofil erreichbar

 

2. EINSATZGEBIET UND FAHRGESCHWINDIGKEIT

Die tatsächliche Reichweite ist davon abhängig, auf welchem Fahrprofil (Geschwindigkeit, Steigung,…) das E-Auto gefahren wird und welche zusätzlichen Energieverbraucher (z.B. Heizung) eingeschaltet werden. Um an eine reale Reichweite zu erhalten, ist daher von den oben angegebenen Werten etwa ein Viertel bis ein Drittel abzuziehen. Neben der Geschwindigkeit und der Steigung spielt aber auch die Effizient der Elektroautos und der Luftwiderstandswert (cw-Wert) eine Rolle für die Reichweite: Dadurch, dass beim Elektroauto beim Bremsvorgang Energie rückgewonnen wird (Rekuperationseffekt) eignen sich Elektroautos auch besonders für den Stadtverkehr. Für Betriebe, die also überwiegend in Städten oder im Überlandverkehr unterwegs sind, ist der Umstieg auf Elektroautos beim Fuhrpark also vorteilhafter als bei Betrieben, deren Wegstrecken vermehrt über Autobahnen führen.

 

3. PLANBARKEIT DER FAHRTEN

Im Zusammenhang mit der Reichweite ist auch zu beachten, dass es bei geringer Planbarkeit der Strecken weniger vorteilhaft ist, ausschließlich Elektroautos als Firmenwagen einzusetzen. Werden täglich jedoch dieselben Wege zurückgelegt oder liegen diese immer in einem planbaren Rahmen, kann im Vorhinein beurteilt werden, für welchen Einsatz Elektroautos im Unternehmen sinnvoll ist.

Doch auch bei längeren Wegen, beschränkter Planbarkeit oder fallweise größerem Autobahnanteil muss natürlich nicht gleich völlig auf umweltfreundliche Mobilität verzichtet werden. Für diese Fälle kann die elektrische Autoflotte dann ganz einfach durch ein oder mehrere Verbrenner als Poolfahrzeuge ergänzt werden, auf die jederzeit zurückgegriffen werden kann. Um die Nutzung dieser Fahrzeuge durch mehre Mitarbeiter möglichst effizient zu gestalten, bietet INSTADRIVE Telematik-Lösungen für betriebliche Fukrparks an. Mithilfe eines digitalen Schlüssels können die Autos dann entsperrt und von jedem Befugten genutzt werden. Über eine App kann jederzeit auf Informationen wie z.B. den derzeitigen Standort oder Ladestand der E-Autos zugegriffen werden. Eine Buchungsplattform ermöglicht außerdem den reibungslosen Ablauf des betrieblichen Car Sharing.

 

4. LADEMÖGLICHKEITEN

Ausschlaggebend für die Entscheidung über eine betriebliche E-Auto-Flotte ist außerdem die Verfügbarkeit von Ladestationen bzw. der Möglichkeit, welche zu installieren. Zwar kann ein Elektroauto grundsätzlich an jeder Haushaltssteckdose (Schuko) geladen werden. Eine speziell abgesicherte Autosteckdose (Typ2) ist bei einer Dauerbelastung aber aus Sicherheitsgründen vorzuziehen. Im Idealfall können die Elektroautos am privaten Stellplatz oder in der eigenen Garage geladen werden, was den Vorteil hat, dass man dann auf fremde Ladeinfrastruktur kaum angewiesen ist. Für den Fall, dass der Strom aus einer Photovoltaik-Anlage bezogen werden kann, profitiert man sogar noch von einem zusätzlichen Kostenvorteil. Ist zu Hause keine Ladestation vorhanden, ist es ratsam, sich über externe Lademöglichkeiten zu informieren. Manche Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Elektroautos während der Arbeitszeit aufzuladen. Andernfalls müsste eine öffentliche Ladestation benutzt werden. Welche Möglichkeiten hierbei gegeben sind, sollte im Vorhinein geprüft werden.

 

5. FINANZIELLE VORTEILE

Bei der Überlegung, die Firmenflotte mit Elektrofahrzeugen auszustatten, spielt meist natürlich auch der Kostenfaktor eine Rolle. Auch hier muss genau kalkuliert werden, um realistische Einsparpotentiale zu erhalten. Denn Elektroautos sind in der Anschaffung zwar teurer als vergleichbare Verbrenner, doch ihre Betriebskosten liegen deutlich unter jenen der Benzin- und Dieselautos. Nicht nur das Laden mit Strom ist bei ca. €2,50 pro 100 km deutlich günstiger als herkömmliches Tanken. Auch bei Wartung und Reparaturen fallen bei einem Elektroauto weitaus niedrigere Kosten an. Dazu kommen Steuervorteile für Elektroautos und der Wegfall des Sachbezugs (bis zu €960 Brutto), der für Mitarbeiter einen enormen Mehrwert darstellt und damit einer sofortigen Gehaltserhöhung gleichkommt.

INSTADRIVE bietet für Firmen die Möglichkeit, Elektroautos für 1 bis 5 Jahre zu “easen“ und damit nicht nur die hohen Anschaffungskosten, sondern auch das damit verbundene Restwertrisiko sowie sonstige Unsicherheiten, die mit der Technologie der Elektromobilität zusammenhängen, zu vermeiden:

„eASING“ STATT KAUFEN

Bei INSTADRIVE bekommen Sie Ihr Elektroauto für einen fairen, monatlichen Preis inklusive Zusatzleistungen.

INSTADRIVE ist ein Dienstleistungsunternehmen, das seinen Kunden ein Sorglos-Paket zur Anschaffung von Elektroautos zur Verfügung stellt. Dieses inkludiert neben einer markenübergreifenden Beratung auch die Finanzierung, Versicherung, Wartung, Jahresüberprüfung §57a, und die Förderungsabwicklung, sowie die Unterstützung bei der Installierung einer Heimladestation. All diese Leistungen sind durch eine niedrige monatliche Rate abgedeckt.

Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Kunden nicht um den Verkauf und den schwer abschätzbaren Restwert des Fahrzeuges Sorgen machen müssen, gleichzeitig aber ihr eigenes Neufahrzeug individuell konfigurieren und für die gesamte Vertragslaufzeit von 1 bis 5 Jahren nutzen können. Zudem werden hier, im Gegensatz zu traditionellen Händlern, markenübergreifend alle Elektroautos angeboten. Die Beratung erfolgt dabei durch Spezialisten, die über langjährige Erfahrung im Bereich der Elektromobilität verfügen. Ein Schwerpunkt liegt in der Betreuung der Kunden vor und während der gesamten Vertragslaufzeit im INSTADRIVE Elektromobilitätszentrum, in den INSTADRIVE Online Kanälen und durch die INSTADRIVE Elektromobilitäts-Hotline. Auf diese Weise schafft INSTADRIVE für Kunden Sicherheit für einen risikolosen Einstieg in die Elektromobilität und unterstützt dabei die notwendige Wende hin zu umweltfreundlicherer Mobilität. www.insta-drive.com

 

Damit wird den langfristigen Trends „Mieten statt Besitzen“, „Erbringung von Dienstleistungen“ und „Nachhaltigkeit“ Rechnung getragen, die von immer mehr Menschen eingefordert werden.

 

Die INSTADRIVE -Gründer Mag. Philipp Halla, MBA (41) und Mag. Bakk. Andreas Mutter, MBA (42)  haben während ihrer langjährigen Auslandsaufenthalte die gesundheitsschädigenden Auswirkungen extremer, verkehrsbedingter Lärmbelastung und Luftverschmutzung am eigenen Körper erfahren. Die Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder regte sie schließlich dazu an, nach Möglichkeiten der Förderung umweltfreundlicher Mobilität zu suchen. Mit der Gründung von INSTADRIVE haben sie sich zum Ziel gesetzt, den Automobilvertrieb zu revolutionieren um die Elektromobilität für Private und Unternehmen einfach und leistbar zu machen.

„Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben.“  – Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinder