Zum USA-Marktstart: Was ist neu beim Model Y?

Tesla Model Y – der SUV als Sportwagen

 

So sportlich fährt sich kaum ein SUV. Das Model Y, der aktuell wohl spannendste SUV der Welt basiert zwar auf dem Model 3 hat aber ein paar erstaunliche Gamechanger verbaut, wie INSTADRIVER Mathias Gruber herausfand.

 

Jedes Jahr werden weltweit 30 Millionen SUVs verkauft. Das ist ein Drittel aller weltweiten Neuzulassungen. Damit sind SUVs die beliebteste Fahrzeug-Klasse der Welt. Umgerechnet bedeutet das, dass jede Sekunde auf diesem Planten ein SUV verkauft wird. Das muss man erst mal sickern lassen.

 

Scheinwerfer, Türgriffe, Armaturenbrett und Vordersitze – rund 75 Prozent der Bauteile des Model Y gleichen dem Model 3. Unter der Karrosserie des Model Y sind allerdings ein paar spektakuläre Gamechanger verbaut, die sich INSTADRIVER Mathias Gruber zum Marktstart in den USA näher angesehen hat.

 

Das Model Y hat nur 100 Meter Kabel verbaut

Teslas Modell S hat etwa 3 km Kabel. Modell 3 hat mit 1,5 km nur noch die Hälfte davon. Modell Y hat ein bisschen über 100 Meter Kabel verbaut. Jawohl, 100 Meter! Also nur noch 6 % des Modells 3 und 3 % des Modells S. Das spart nicht nur Materialkosten sondern auch Gewicht und ermöglicht damit mehr Performance.

 

Was Elon Musk verspicht

 

„Der kompakte SUV wird sich wie ein Sportwagen fahren lassen“, verspricht der Tesla CEO. Mal sehen, ob das stimmen kann. Das Top-Modell beschleunigt in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 und fährt 241 km/h schnell. Und auch die Version mit maximaler Reichweite kommt auf 217 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung von 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beide haben jedenfalls zwei Elektromotoren an Bord und daher Allradantrieb. Damit ist das Model Y fraglos ein richtig sportlicher SUV.“

Auslieferung in Deutschland Anfang 2021

 

Seit Mitte März 2020 wird das Model Y schon in den USA ausgeliefert. In Deutschland und Österreich soll es Anfang 2021 soweit sein. In Konkurrenz dazu hat VW seinen ID.4 schon für Ende 2020 angekündigt. Wie schon beim Model 3 werden erst die teureren Varianten ausgeliefert, die sich bereits jetzt bestellen lassen. Später soll das Model Y zu einem Basispreis von rund 40.000 Euro – dann aber wohl auch mit kleinerem Akku (geringerer Reichweite) zu haben sein.

 

Unterschiede zum Model 3

 

Model Y wird rund 10 Prozent größer als Model 3 sein und es liegt etwas höher über dem Boden. Außerdem handelt es sich beim Model Y um ein Fließheck mit anderen Reifen und mattschwarzen statt Chromdetails. Den größten Unterschied macht jedoch wahrscheinlich das bisher wohl beste Panoramadach von Tesla: ganz ohne B-Säule, die die grandiose Aussicht von der Rückbank teilt.

Die Reichweite des Model Y

 

Das Model Y wird in der Longrage-Version (75kWh Akku) über eine Reichweite von 480 km gemäß realistischem WLTP-Prüfzyklus verfügen. Damit setzt die Long-Range-Ausführung des Model Y somit ganz neue Maßstäbe die derzeit nur in diesem Segment nur von Fahrzeugen wie dem Kia Niro (455km) dem Kia Soul (452km) und dem Hyundai KONA (449km) annähernd erreicht werden. Das Model 3 liegt in diesem Segment mit 560km Reichweite nach wie vor an der Spitze und hat mit dem besseren Luftwiderstand bei gleicher Akkugröße die Nase im Vergleich zum Model Y vorn.

 

Sitzen in der dritten Reihe

 

Genau wie Model X wird auch Model Y über drei Sitzreihen und damit 7 Sitzplätze – als aufpreispflichte Zusatzoption – verfügen. Die lange ebene Fläche im Model Y kann jedenfalls noch besser zum Schlafen genutzt werden. INSTADRIVER Mathias hat das ja schon im Model 3 probiert und ein Video dazu gemacht. Hier geht es zum Video

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