Ladetarife

WELCHER LADETARIF PASST ZU MIR?

Bestimmt hast du dich schon gefragt, welche Ladetarif der günstigste ist. Eine eindeutige Antwort auf diese Frage ist schwer zu finden. Denn mit welchem Tarif du dein Elektroauto am günstigsten laden kannst, hängt stark vom Fahrverhalten und der Region ab. Vielfahrern ist grundsätzlich ein Tarif mit monatlicher Grundgebühr zu empfehlen, bei dem die einzelnen Ladungen dafür günstiger oder sogar kostenlos sind. Für Gelegenheitsfahrer hingegen eignet sich eine Prepaid-Ladekarte. Folgende verschiedene Anbieter gibt es:

1. Roaming-Anbieter

Um auf ein möglichst großes Ladenetz zugreifen zu können, sind Roaming-Anbieter zu empfehlen. Deren Ladekarten können nicht nur im zugehörigen Netz verwendet werden, sondern sind auch mit den Ladestationen anderer Betreiber kompatibel. Anbieter solcher Karten sind NewMotion oder Plugsurfing. Sie ermöglichen das Laden bei beinahe allen Ladestellen Europas. Dabei fällt keine Grundgebühr an, jedoch werden relativ saftige Aufschläge verrechnet, und die Kosten, die sich nach Ladezeit oder Strommenge berechnen oder einen bestimmten Startwert pro Ladung betragen, variieren je nach Ladesäulenbetreiber. Da die einzelne Ladung hier relativ teuer ist, eignen sich diese Karten vor allem für den Notfall.

2. Lokale Stromversorger

Mit der Lade-App von EnBW können Ladesäulen gefunden und die Ladung bezahlt werden. Grundgebühr fällt keine an, abgerechnet wird lediglich der geladene Strom. Diese Karte bietet also vor allem Flexibilität eignet sich für gelegentliches Laden. Ähnlich ist es mit dem Autostromtarif des Energiekonzerns MAINGAU. Auch hier werden ausschließlich die geladenen Kilowattstunden verrechnet.

Enspire Energie bietet grenzenloses Laden für eine Flatrate in Höhe von 25 EUR monatlich. Dieser Tarif ist für Vielfahrer zwar günstig, jedoch umfasst das Ladenetz nur 3.000 Ladestationen. Andere Tarife für Viellader gibt es bei Innogy oder EnBW und ist ab 50 kWh pro Monat zu empfehlen.

3. Fahrzeugproduzenten

BMW, Renault, Tesla und VW sind Beispiele für Automobilhersteller, die für ihre eigenen Modelle eigene Abrechnungssysteme anbieten. Nur die SuperCharger von Tesla können direkt genutzt und über das Tesla-Nutzerkonto abgerechnet werden. Eine Kilowattstunde kostet hier durchschnittlich 0,40 EUR/kWh.

Laden ohne Ladekarte

Über den Standard ISO 15118 ist das Laden für die E-Fahrzeuge von Daimler (smart EQ fortwo und forfour) ohne Karte und Apps möglich und läuft über den Datenaustausch zwischen E-Auto und Ladeinfrastruktur ab. Der Vorgang startet automatisiert, wenn das Ladekabel steckt, und auch die Bezahlung erfolgt automatisch und sicher.

Ladekosten ganz genau bestimmen

Auf chargeprice.app kann mit der Eingabe der Ladedauer und -energie der genaue Preis für die Ladung bestimmt und verglichen werden. Per Klick auf die gewünschte Station ist außerdem ersichtlich, welche Anbieter an der Station unterstützt werden. Probier es aus!

 

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