Audi

Audi Elektroautos bei INSTADRIVE

Audi Q4 Sportback 40 e-tron

Audi Q4 Sportback 40 e-tron quattro


Batteriekapazität 82 kWh
Reichweite 534 km
Max. Leistung 150 kW
Audi Q4 Sportback 50 e-tron quattro

Audi Q4 Sportback 50 e-tron quattro


Batteriekapazität 82 kWh
Reichweite 497 km
Max. Leistung 220 kW
Audi Q4 50 e-tron quattro

Audi Q4 50 e-tron quattro


Batteriekapazität 82 kWh
Reichweite 488 km
Max. Leistung 220 kW
Audi Q4 40 e-tron

Audi Q4 40 e-tron


Batteriekapazität 82 kWh
Reichweite 520 km
Max. Leistung 150 kW

Zukünftige Elektroautos von Audi

2022

Audi e-tron GT Sportback

Audi Q6 e-tron

Audi A6 e-tron


2023

Audi e-tron GT Shooting Brake

Audi A2 e-tron

Audi TT e-tron Sportback


2024

Audi E6 / A5 e-tron Sportback

Audi E8 / A8 e-tron


2026

Audi Q8 e-tron

Audi Urban Sphere

Audi Grand Sphere

Audi Sky Sphere

Geschichte der Elektroautoentwicklung bei Audi

Audi und Elektroautos – eine eigene Geschichte in der Firmenhistorie

Dass unter e-tron ein Elektrofahrzeug von Audi zu verstehen ist, weiß heute jeder, der sich für moderne Autos mit E-Antrieb interessiert. Vor wenigen Jahren war dies noch ganz anders. Im September 2018 titelte die Frankfurter Allgemeine: "Weltpremiere in San Francisco – Das erste Elektroauto von Audi" Und die ansonsten für fachlich gut recherchierte Artikel bekannte Tageszeitung lag um gut 50 Jahre daneben. 

Die Kindertage von Audi in Kurzform

Audi wurde ursprünglich 1899 als Horch & Co. von August Horch gegründet. Das erste Auto wurde 1901 mit der Unterstützung von 15 Horch-Mitarbeitern konstruiert. Aufgrund von Problemen mit der kaufmännischen Leitung verließ Horch jedoch 1909 das Unternehmen, um direkt eine neue Automarke zu gründen. Die Verwendung des Namens Horch wurde ihm jedoch untersagt, da dieser zu seinem früheren Unternehmen gehörte. So wurde der Name Audi erdacht. Audi ist nichts weiter als die Übersetzung von Horch für Hören ins Lateinische.  Die Firma Audi Automobilwerke GmbH wurde 1910 eingetragen. Das erste Audi-Automobil war der Audi Typ A 10/22 PS Sport-Phaeton. Weitere Modelle wurden gebaut, darunter ein Vierzylinder mit 2612 ccm, mit 3564 ccm, mit 4680 ccm und mit 5720 ccm. Alle diese Autos waren auf Anhieb erfolgreich, bei den Kunden und bei Rennsportveranstaltungen. Im September 1921 produzierte Audi als erster deutscher Automobilhersteller ein Auto mit Linkslenkung, den Audi Typ K. Im Jahr 1924 brachte das Unternehmen das erste Sechszylindermodell mit 4655 cm³ auf den Markt. Audi fusionierte 1932 mit Horch, DKW und Wanderer zur Auto Union, was durch die vier miteinander verschlungenen Ringe symbolisiert wird. Mit diesem Zusammenschluss brachte das Unternehmen das erste europäische Auto mit einem Sechszylindermotor und Frontantrieb auf den Markt. Die Auto Union AG in Chemnitz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Handelsregister gelöscht, weil die Anlagen zerstört und die Maschinen abtransportiert waren. Im September 1949 wurde eine neue Auto Union mit Sitz in Ingolstadt, Bayern, gegründet. Das Unternehmen produzierte Automobile, die der DKW-Tradition von Fahrzeugen mit Vorderradantrieb und Zweitaktmotoren folgten.  Und die Auto Union fertigte ab 1956 erstmals Elektrofahrzeuge, wozu der DKW-Schnelllaster modifiziert wurde. Rund 100 Exemplare wurden gebaut und verkauft. Außerdem gab es bereits Versuche mit Hybrid-Antrieben, was seinerzeit durch Forschungsgelder gefördert wurde. Daimler-Benz beteiligte sich ab 1958 mit einer Mehrheit am Stammkapital der Auto Union und produzierte später leichte Mercedes-Transporter. Volkswagen begann dann ab 1964 Schritt für Schritt die Auto-Union zu übernehmen.

Der Audi 100 als Elektro-Pionier 

Volkswagen hatte inzwischen Audi von Mercedes-Benz übernommen, eigentlich nur zu dem Zweck, ein weiteres Montagewerk für den VW Käfer in Ingolstadt zu haben. Die Marken Audi, Horch, DKW und Wanderer sollten eingestellt werden. Der Maschinenbau-Ingenieur Ludwig Kraus entwickelte im Geheimen zusammen mit einigen Kollegen und vorzugsweise in der Freizeit den späteren Audi 100, obwohl Volkswagen jede weitere Fahrzeugneuentwicklung bei Audi untersagt hatte. Als Konzept und Planung fertig waren, wurden diese dem VW-Vorstand vorgelegt. Dieser genehmigte die Produktion, was die Existenz von Audi rettete. Statt der kalkulierten 100.000 Exemplare wurden vom überaus erfolgreichen Audi 100 C1 827.474 Fahrzeuge verkauft. Darunter auch einige wenige AudiElektrofahrzeuge. Diese sogenannten EEP 100 C1, was für Elektro-Experimentier-PKW 100 C1 steht, wurden an die Stromerzeuger RWE und Varta verkauft. Es war eine Flotte von Audi-Elektrofahrzeugen, die der Erprobung verschiedener Akkus diente. Allerdings geschah danach für eine lange Zeitspanne bei Audi nichts im Bereich Elektroauto. Dies änderte sich erst, als 2018 der Audi e-tron in San Francisco vorgestellt wurde. 

Vorsprung durch Technik – die Audi-Elektroautos 

Bis 2019 gab Audi seinen Elektromodellen mit Plug-in-Hybrid-Technologie die Typenbezeichnung e-tron, einem Spiel mit dem Wort Elektron. Inzwischen werden nur noch rein batterieelektrisch angetriebene Modelle so bezeichnet. Wer ein Audi Elektroauto kaufen will, muss auf die e-tron-Bezeichnung achten. Bei Plug-in Hybrid-Modellen signalisiert ein einfaches "e" diese Technologie, beispielsweise beim beliebten Audi A7 Sportback 55 TFSI e. 

Vorteile des Baukastensystems bei der Audi E-Mobilität

Die Ingolstädter nutzen bei jedem Audi-Elektroauto das Baukasten-System des Volkswagen-Konzerns Modularer-Elektro-Baukasten (MEB), soweit möglich. Darunter sind Plattformen zu verstehen, die speziell für Elektrofahrzeuge konzipiert wurden. Auf diese Weise lassen sich die Akkus leichter unterbringen und der niedrige Schwerpunkt der Modelle unterstützt die bei Audi gewohnt exzellente Straßenlage. Deshalb teilen sich einige e-tron Audi Elektroautos die Technik und die Plattform mit Modellen von VW, Skoda, Cupra oder Seat. 

Sicherheit bei Audi-Elektroautos 

Dass Audi großen Wert auf die Sicherheit legt, hat der Hersteller bereits in der Vergangenheit mehrfach nachdrücklich bewiesen. So beispielsweise 1986 mit der Einführung des Procon-ten-Systems, welches erst durch die Erfindung der Airbags überflüssig wurde.  Die vollelektrischen Audi-Modelle bieten nicht nur eine effiziente Rekuperation, sie sind vollgestopft mit Assistenzsystemen zur Erhöhung der Sicherheit.  Die wichtigsten sicherheitsrelevanten Assistenzsysteme bei Audi-Elektroautos sind die aktive Notbremsung, die Warnung vor Verkehrsteilnehmern im toten Winkel, der automatische Notruf, der kontrollierte Nothalt mit Notruf, die Abstandskontrolle, der Rettungsgassenassistent, der Kollisionswarner auch für Querverkehr sowie der Spurhalteassistent. 

Aktuelle Audi-Elektroautos im Leasing oder zum Kauf 

Die innovativen Ingolstädter Autobauer wollen in den kommenden Jahren rund 20 neue, batterieelektrische Audi-Elektroautos zum Leasing oder Kauf anbieten. Derzeit besteht die Flotte der vollelektrischen Audis aus dem Audi e-tron, dem Audi e-tron Sportback, dem Audi Q4 e-tron, dem Audi e-tron GT, sowie dem Audi Q4 Sportback e-tron. Außerdem wird das Angebot an Plug-in-Hybrid-Modellen erweitert und technisch weiterentwickelt. Derzeit nutzt Audi hier das vorteilhafte 48-Volt-Bordnetz. Denkbar ist auch, dass die neue 800-Volt-Technik bei allen Elektromodellen von Audi zum Einsatz kommt. Diese zukunftsweisende Technologie wird derzeit nur von wenigen Herstellern überhaupt umgesetzt, darunter Audi, Porsche, Hyundai und Kia. 

Attraktivität der Audi-Elektro-Modelle besonders hoch 

Der hohe Sicherheitsstandard der e-tron-Flotte (in einem kürzlich durchgeführten Crashtest nach NCAP-Kriterien schnitt der Q4 e-tron mit der Bestnote von fünf Sternen ab), das angenehm augenfällige Design der Modelle, die zuverlässigen Assistenzsysteme und deren exzellente Ausstattung sorgen zusammen mit der staatlichen Förderung für die hohe Attraktivität der vollelektrischen Audis. Ebenso wird die Sicherheit der Audi-Elektroautos sehr hoch bewertet. Immerhin winken bis zu 10.000 Euro staatliche Unterstützung, auch dann, wenn Kunden ein Audi-Elektroauto leasen, aber nicht kaufen wollen. Allerdings ist beim Audi-Elektroauto-Leasing zu beachten, dass der Vertrag einen Leasingzeitraum von mehr als 23 Monaten aufweist, weil ansonsten die Fördergelder nur anteilmäßig zur Auszahlung kommen.