Hyundai

Hyundai Elektroautos bei INSTADRIVE

Hyundai IONIQ 5 LR AWD

Hyundai IONIQ 5 LR AWD


Batteriekapazität 72.6 kWh
Reichweite 460 km
Max. Leistung 225 kW

ab € 221 mtl.

Hyundai IONIQ 5 LR

Hyundai IONIQ 5 LR


Batteriekapazität 72.6 kWh
Reichweite 481 km
Max. Leistung 160 kW

ab € 211 mtl.

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Hyundai IONIQ 6


Erscheinungsdatum 2022

Der IONIQ 6 von Hyundai. Die erste vollelektrische Limousine auf der E-GMP-Plattform.

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Zukünftige Elektroautos von Hyundai

2022

Hyundai IONIQ 5N

Hyundai IONIQ 6


2024

Hyundai IONIQ 1

Hyundai IONIQ 2

Hyundai IONIQ 3

Hyundai IONIQ 4

Hyundai IONIQ 7

Geschichte der Elektroautoentwicklung bei Hyundai

Autogeschichte von Hyundai

Die Wurzeln von Hyundai liegen in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, einer Zeit des Umbruchs und großer Veränderungen. Der Name Hyundai selbst steht fast sinnbildlich für den damals wohl empfundenen Sprung in die moderne Zeit, denn Hyundai ist das koreanische Wort für "Moderne" oder auch "Gegenwart".

Der sprichwörtliche Sack Reis

Der berühmte Sack Reis, der angeblich immer wieder mal in China umfällt, soll in seiner sprachlichen Anwendung versinnbildlichen, dass etwas für den Sprecher von geringer oder gar keiner Bedeutung ist. Wie anders verhält sich dies bezogen auf den Start von Hyundai.

Denn der Verkauf von Reis mit Hilfe eines Fahrrads war der Beginn der steilen Karriere des Firmengründers Chung Ju Yung (1915 bis 2001). Um auch sein handwerkliches Geschick sinnvoll zu nutzen, gründete er in dieser Zeit eine Autowerkstatt mit dem sinnbildhaften Namen Hyundai. Doch es war nicht der Autobau, der Hyundai groß machte. Das zerstörte Land nach dem verheerenden Koreakrieg brachte einen Bauboom und so stieg Chung Ju Yung ins Baugeschäft ein. Offenbar wusste er, wie man Kontakte und politische Großwetterlagen nutzt, denn schnell kamen Ländereien hinzu und dank großer internationaler Aufträge der Bau der mittlerweile größten Werft der Welt.

Straßen und Möbel, Elektrogeräte und Maschinen, Hyundai stieg erfolgreich in alle diese Branchen ein und wurde so zum größten Mischkonzern Südkoreas.

War da nicht noch was mit Autos?

Und was wurde nun eigentlich aus der Autowerkstatt? Interessant wurde es dort erst wirklich ab 1967, als Hyundai den Ford Cortina in Lizenz baute. In den siebziger Jahren begann man dann mit der Entwicklung eigener Modelle. Der Hyundai Pony mag manchem noch ein Begriff sein. Seit 1978 tauchte dieser dann auch schon auf europäischen Straßen auf, 1991 auch in Deutschland. Der südkoreanische Rivale Kia Motors wurde im Jahre 1998 übernommen. Hyundai hat sich mittlerweile fest auch in Deutschland etabliert, und zwar nach einem Umbau des Konzerns und der Ausgliederung etwa des Schiffsbaus eindeutig als Autobauer, mit eigenem Entwicklungszentrum auch in Rüsselsheim. Auch wenn es bei Hyundai Nutzfahrzeugbau gibt, spielen PKWs in allen Klassen doch die Hauptrolle im KFZ-Geschäft. Eine Hauptrolle, die zukünftig das Elektroauto ganz alleine ausfüllen wird.

In die Moderne mit dem Hyundai Elektroauto

Wenn man bedenkt, dass Hyundai erst 2016 in die E-Mobilität eingestiegen ist und sich auch hier erst einmal noch die Wahl zwischen einer reinen Elektroversion, einem Hybrid oder Plug-in Hybrid offen hielt, erscheinen die nächsten Schritte wirklich überaus konsequent.

Mit der Submarke IONIQ für vollelektrische Fahrzeuge hat Hyundai nicht einfach nur eine neue Autokategorie ins Sortiment aufgenommen, sondern eine eigenständige Marke geschaffen. Dass dies nicht nur eine clevere Marketingstrategie, sondern wirklich ernst gemeint ist, zeigen die Ankündigung auf der IAA Mobility 2021 und die Schritte, die Hyundai diesbezüglich eingeleitet hat.

Nicht nur als Ziel, sondern als Verpflichtung wurde bis 2045 Klimaneutralität genannt. Das bedeutet, bezogen speziell auf Europa, dass ab 2035 in Europa keine Verbrenner mehr von Hyundai verkauft werden. Das eigene Motorenentwicklungszentrum in der Forschungs- und Entwicklungszentrale wurde aufgelöst, zukünftig werden nur noch Elektroautos entwickelt. Aus dem bisherigen Powertrain Team wird das Electrification Development Team, welches sich ausschließlich mit der Forschung und Entwicklung von Elektroautos beschäftigt.

Man muss sich diese Konsequenz bewusst machen, es wird nicht nebenbei eine Linie für E-Mobilität aufgebaut, so dass man zweigleisig fährt, nein, es wird ein absoluter Wandel vollzogen. Ein Auto von Hyundai wird entweder ein Elektroauto sein oder, frei nach Shakespeare, eben "nicht" sein. Überzeugender kann ein Unternehmen nicht aufzeigen, worin es die Zukunft des Autoverkehrs sieht.

Man erkennt daran, dass man bei Hyundai eine klare Entscheidung für das Elektroauto getroffen hat. Eine Entscheidung, die mancher Mitbewerber wohl noch vor sich hat.

Die Eroberung der 3. Dimension

Abheben ist nämlich genau das, was man bei Hyundai tatsächlich vorhat. Und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern bereits in absehbarer Zeit, genauer gesagt bereits 2028 mit dem konzerneigenen Unternehmen Supernal. Dessen Geschäftsebereich: die Entwicklung elektrischer Luftfahrzeuge. Bei Hyundai betrachtet man die Mobilität der Zukunft als Gesamtheit

Was ist damit gemeint?

Den Verkehr im urbanen Raum stellt man sich als ein Zusammenspiel aus unterschiedlichen Verkehrsmitteln vor. Dazu gehört das eigene Elektroauto ebenso wie etwa E-Skooter, die Bahn und eben auch Flugtaxis, elektrisch betriebenen Senkrechtstartern. Über eine App kann der Reisende seinen Weg und die einzelnen Verkehrsmittel planen. Während es die meisten genannten Elemente ja bereits gibt, stellt das Lufttaxi einen neuen Schritt in der E-Mobilität dar.

Mit vier bis fünf Fluggästen soll sich das Einstiegsmodell in die saubere Luft der Stadt erheben. Die Zulassung in den USA ist bereits für 2024 geplant.

Zugegeben, bis sich solch ein Konzept wirklich in den Städten durchsetzt und zum Alltag der Menschen gehört, wird es dann doch noch ein wenig länger dauern. Denn die gesamte Infrastruktur muss dafür angepasst und teils ebenso neu geschaffen werden, wie die rechtlichen Voraussetzungen. Und die Akzeptanz bei der Bevölkerung ist auch ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Schon die Überzeugungsarbeit für den Umstieg vom Verbrenner zum Elektroauto ist ja nicht überall eine leichte Aufgabe. Manche Menschen sind träge, manche Menschen sind skeptisch, manche auch ängstlich. Nun stelle man sich vor, man muss diese Menschen auch noch davon überzeugen, mit Elektromotor über die Dächer zu fliegen. Es wird kommen, aber es wird auch ein wenig Zeit brauchen.

Bedenken gab es immer, sei es bei der ersten Eisenbahn oder der ersten Benzinkutsche. Die Vision und die Technik für den nächsten Schritt gibt es zumindest schon.